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Rassebedingte Katzenkrankheiten

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Es gibt Katzenkrankheiten, die man unter Umständen nicht als Krankheit bezeichnen kann, weil diese Erscheinungen für eine bestimmte Rasse typisch sind. Dennoch haben sie durchaus Gefährdungspotential für die Tiere.

Bei anderen Krankheiten ist es sonnenklar: Betroffene Tiere bezeichnet man korrekterweise als erkrankt. Wir haben uns mal an einige der weiteren Krankheiten gewagt. Sie werden sich wundern, was so alles unter den Begriff "Katzenkrankheit" fallen kann.

Die Brachyurie

Das Wort stammt aus der griechischen Sprache und vereint die beiden Worte kurz und Schwanz. Und damit trifft es auch schon den Kern. Man mag es nicht glauben: Es gibt Katzenrassen, bei denen ein kurzer oder sogar ein fehlender Schwanz zum Rassestandard gehört.

Diese Tiere haben ein echtes Problem, denn der Schwanz ist als Verlängerung der Wirbelsäule unter anderem für ein unfallfreies Laufen und Klettern nötig. Außerdem kommt dem Schwanz bei der Katzensprache eine ganz große Rolle zu. Fehlt der Schwanz, dann ist die Katze sowohl in ihren Bewegungsabläufen als auch in ihrer Kommunikation stark eingeschränkt.

Beim Menschen würde man bei Einschränkungen der Kommunikation und der Bewegung vermutlich von einer Behinderung sprechen. Damit jedoch nicht genug: Fehlbildungen und Schäden im Beckenbereich und an der Wirbelsäule sind nicht selten. Sogar das Gehirn kann einen Schaden davontragen.

Bei den betroffenen Rassekatzen sind diese Handicaps gesellschaftsfähig. Und das heißt nichts anderes, also dass eine Katze mit eben diesen Beeinträchtigungen erst richtig perfekt ist.

Anmerkung der Redaktion: Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir hier nicht die Meinung der Redaktion und auch nicht die Meinung der Ratgeber-Betreiber wiedergeben, sondern sachlich die Faktenlage schildern, wie sie für jedermann prüfbar ist. Wir distanzieren uns daher deutlich von allen Arten der Tierverstümmelung oder Formen von bewusster Fehlzucht, die klar zum Nachteil der Tiere ausfällt.

Kommen wir zu den betroffenen Katzen zurück: Experten können es sich nicht erklären, aber die Kurzschwänzigkeit oder ein fehlender Schwanz kommt von Zeit zu Zeit durch Defekte in jeder Rasse vor.

Wird sie aber per Zucht bewusst herbeigeführt, dann handelt es sich um eine sogenannte Qualzucht. Diese Zuchtformen verursachen bei den Tieren schwere Leiden. In Deutschland ist das per Gesetz verboten.

Die Brachycephalie

Diese "Krankheit" beschreibt das Bild runder oder zu kurzer Köpfe bei Tieren. Durch eine solche Deformierung können erhebliche Beeinträchtigungen im Leben der Tiere eintreten. So sind sehr oft die Nasenlöcher sehr stark verengt.

Und das hat zur Folge, dass das Tier Schwierigkeiten bei der Atmung hat. Auch Gaumensegel und Kehlkopf sind betroffen.

Fakt ist: Tiere mit deutlich zu kurzem Kopf bekommen kaum Luft, sie röcheln mehr, als dass sie atmen. Auch werden Hirnschäden, wie Tumore, in größerer Häufigkeit festgestellt, ganz abgesehen vom Wasserkopf.

Auch hier gibt es Rassen, bei denen ein kurzer und/oder unnatürlich runder Kopf eine Zuchtfolge und damit auch ein Zuchtmerkmal sind. Es gibt aber klar definierte Maße, wenn man von Brachycephalie spricht. Tierschutzexperten raten Züchtern, ihre Tiere regelmäßig "vermessen" zu lassen, damit eine Qualzucht ausgeschlossen werden kann.

Die wäre gegeben, wenn durch die Zucht ein Leiden der Tiere und eine Weitergabe von Beeinträchtigungen auf weitere Generationen in Kauf genommen wird. Aber auch ohne ein Verbot von Qualzucht stellt sich die ethische Frage nach der Berechtigung des Menschen, Geschöpfe zu erschaffen, deren Lebensqualität augenscheinlich durch den menschlichen Eingriff eingeschränkt wird.

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