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Katzen lesen aus den Sinnesorganen

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Die Ohren sind ein schönes Beispiel dafür, wie Katzen erkennen, ob eine Artgenossin gerade einen guten Fang, voller Interesse oder aber auf Abwehr geeicht ist. Sie sind aber auch ein Zeichen für den unglaublichen Facettenreichtum der Katzensprache.

Bleiben wir bei den Ohren. Sie werden von der Samtpfote genutzt, um mit Artgenossen sozusagen lautlos zu kommunizieren, sich etwas mitzuteilen. Der Clou sind spezielle und für Katzen charakteristische Stellungen der Ohrmuscheln.

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Die Ohren sind nicht nur zum Hören da, sondern die Katzen können damit auch lautlos kommunizieren.

Diese sind extrem beweglich. Katzen bringen sie in kürzester Abfolge in die verschiedensten Stellungen. Jede einzelne der Stellungen hat eine Bedeutung. Und so können Artgenossen feststellen, was gerade los ist.

Das ist besonders dann wichtig, wenn es etwas zu entdecken oder zu jagen gibt. Die Ohrmuscheln verraten, was die Katze ins Visier nimmt, wie sehr sie sich gerade dafür interessiert und: Artgenossen lesen raus, inwieweit sie sich lieber fernhalten sollten oder selber einmal nachsehen.

Katzenwissen: Die Ohrmuscheln heißen übrigens Vibrissen. Ihre Ausrichtung ist also für die Kommunikation enorm wichtig.

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Auch die Ohren nutzen die Katzen zum kommunizieren. So können sie sie zum Beispiel auch anlegen.

Bei der Bewegung der Ohrmuscheln gibt es für uns Menschen ein Problem. Während Katzen an der Abfolge der Stellungen erkennen, was gerade los ist, sind wir Menschen nicht einmal in der Lage, zu erkennen, dass zwischen den Bewegungen auch Pausen eingeschoben werden.

Manchmal sehen wir die schon, doch tatsächlich aber ist die Abfolge der Bewegungen so schnell, dass wir kaum hinterherkommen.

Lernen Sie die Bedeutung der Ohrmuschelstellung Ihrer Katze.

Wenn Sie die Sprache Ihrer Katze wirklich verstehen wollen, dann müssen Sie sich ausführlich mit ihr befassen. Das Problem: Ohne Hilfsmittel wird das nicht funktionieren, denn: Die Bewegungsabläufe sind so diffizil und laufen so schnell hintereinander ab, dass unsere Augen die einzelnen Nuancen kaum mitbekommen. Was also tun?

Nun, Sie können Ihre Katze mit Hilfe einer Kamera aufnehmen. Dazu reicht eine ganz einfach Digitalkamera für Filmsequenzen. Die schauen Sie sich später in reduzierter Geschwindigkeit an, und irgendwann einmal können Sie anhand der Ohrmuschelstellung bereits erkennen, was Ihre Katze im Sinn hat.

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Na, was hört diese Katze wohl gerade? Die Ohren sind jedenfalls gespitzt.

Neben den Bewegungen von Ohren, der Stellung des Kopfes, der Mimik der Augen sind es außerdem Laute, mit der sich eine Katze mal lautstark mal ganz, ganz leise äußert. Auch hier hilft Ihnen mitunter die Technik. Zeichnen Sie die Tonfolgen doch einfach auf. Dann können Sie sich diese einprägen.

Sie werden feststellen, dass es eine Weile dauert, Ihre Katze tatsächlich zu verstehen. Anhand der Reaktion Ihres Tieres auf Ihre Laute und Ihr Handeln können Sie aber bereits ablesen, ob Sie halbwegs richtig liegen.

Wichtig: Katzen sind intelligente Tiere, die ihren eigenen Kopf haben. Sie können Ihnen etwas anbieten, niemals aber aufzwingen. Tun Sie das einmal, merkt sich das Tier dies.

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